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	<title>Moorschutz Archive - BJÖRN THÜMLER</title>
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		<title>Moorwiedervernässung: Björn Thümler stellt Kleine Anfrage im Landtag</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/moorwiedervernaessung-bjoern-thuemler-stellt-kleine-anfrage-im-landtag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 12:27:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Land Niedersachsen drückt beim Thema der Moorwiedervernässung aufs Tempo: Kürzlich veröffentlichte das Umweltministerium eine Potenzialstudie zum Klimaschutz durch Moore. Darin werden mögliche Maßnahmen in 277 Moorgebieten skizziert. Bedrohte Interessen der Menschen im ländlichen Raum Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler mahnt: „Wenn es nun langsam ernst wird, müssen wir der Landesregierung genau auf die Finger schauen, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Land Niedersachsen drückt beim Thema der Moorwiedervernässung aufs Tempo: Kürzlich veröffentlichte das Umweltministerium eine Potenzialstudie zum Klimaschutz durch Moore. Darin werden mögliche Maßnahmen in 277 Moorgebieten skizziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bedrohte Interessen der Menschen im ländlichen Raum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler mahnt: „Wenn es nun langsam ernst wird, müssen wir der Landesregierung genau auf die Finger schauen, damit die Interessen der Menschen im ländlichen Raum nicht unter die Räder geraten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Politiker aus Berne hat deshalb eine Kleine Anfrage im Landtag eingebracht, bei der es auch um Mitbestimmung der betroffenen Kommunen, Landwirte und Immobilienbesitzer geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landwirtschaftsministerin und der Umweltminister hätten – so Thümler – zwar betont, dass die Moorwiedervernässung gemeinsam mit allen Betroffenen voran gebracht werden solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitbestimmung klar im Wiedervernässungs-Konzept verankern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es fehle nach wie vor ein schlüssiges Konzept dafür, wie der „Interessenausgleich zwischen Klima- und Umweltschutz auf der einen Seite und den Betroffenen in den Moorgebieten auf der anderen Seite garantiert“ werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bloße Absichtserklärungen der Landesregierung reichten nicht aus, weil sie „nicht zuverlässig genug“ seien. Vielmehr müsse die Mitbestimmung der betroffenen Kommunen, Landwirte und Immobilienbesitzer klar im Moorwiedervernässungs-Konzept festgeschrieben und verankert werden. Thümler meint: „Bevor über – dringend notwendige – Entschädigungen geredet werden kann, sollte ein solches Konzept stehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landesregierung soll „Generationenaufgabe“ bestätigen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den bisherigen Stellungnahmen der Landwirtschaftsministerin und des Umweltministers vermisst Björn Thümler eine Aussage darüber, dass es sich bei der Moorwiedervernässung um eine „Generationenaufgabe“ handele, die nicht über das Knie gebrochen werden dürfe. Stattdessen betonte der Umweltminister zum Beispiel, dass die Maßnahmen „zügig in Angriff“ genommen werden sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und: Thümler stört sich daran, dass insbesondere die Landwirtschaftsministerin die so genannte Paludi-Kultur „immer wieder in höchsten Tönen“ lobe, obwohl zum Beispiel die Experten des Grünlandzentrums in Ovelgönne gegenwärtig große Zweifel an diesem Konzept hätten. Auch diese beiden Gesichtspunkte sind Teil der Kleinen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Moormuseum Emsland</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2025/04/RB-Schwerpunkt-Moor-Quelle-Moormuseum-Emsland-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4459" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2025/04/RB-Schwerpunkt-Moor-Quelle-Moormuseum-Emsland-1024x683.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2025/04/RB-Schwerpunkt-Moor-Quelle-Moormuseum-Emsland-300x200.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2025/04/RB-Schwerpunkt-Moor-Quelle-Moormuseum-Emsland-768x512.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2025/04/RB-Schwerpunkt-Moor-Quelle-Moormuseum-Emsland-1536x1024.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2025/04/RB-Schwerpunkt-Moor-Quelle-Moormuseum-Emsland-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Vier CDU-Abgeordnete auf dem Hanken-Hof in Elsfleth: Bedenkliche Moorwiedervernässung</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/vier-cdu-abgeordnete-auf-dem-hanken-hof-in-elsfleth-bedenkliche-moorwiedervernaessung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 14:52:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ELSFLETH. Gleich drei Landtagsabgeordnete und ein Bundestagsabgeordneter der CDU haben sich bei einem Besuch des Hofes von Dirk Hanken in Elsfleth einen Eindruck von dem Projekt „GreenMoor“ des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen mit Sitz in Ovelgönne verschafft. Für dieses Projekt stellt der Landwirt Flächen bereit, damit die landwirtschaftliche Praxis bei einer Moorwiedervernässung getestet werden kann. Die Moorwiedervernässung [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">ELSFLETH. Gleich drei Landtagsabgeordnete und ein Bundestagsabgeordneter der CDU haben sich bei einem Besuch des Hofes von Dirk Hanken in Elsfleth einen Eindruck von dem Projekt „GreenMoor“ des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen mit Sitz in Ovelgönne verschafft. Für dieses Projekt stellt der Landwirt Flächen bereit, damit die landwirtschaftliche Praxis bei einer Moorwiedervernässung getestet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Moorwiedervernässung beherrschte auch eine Informations- und Diskussionsrunde der Spitze des Grünlandzentrums mit den christdemokratischen Politikern. Dabei überwog auf beiden Seiten die deutliche Skepsis an diesem Vorhaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch deutscher Agrar-Spitzenpolitiker zu Gast</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Arno Krause, Leiter des Grünlandzentrums, begrüßte neben Dirk Hanken den heimischen Landtagsabgeordneten Björn Thümler und den Wesermarsch-Bundestagskandidaten Bastian Ernst. Zu Gast war ebenfalls der Bundestagsabgeordnete Albert Stegmann, einer der führenden Agrarpolitiker der CDU: Der Landwirt aus der Grafschaft Bentheim ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Ernährung und Landwirtschaft seiner Fraktion sowie Vorsitzender des Bundesfachausschusses Umwelt und Landwirtschaft der CDU Deutschlands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Niedersächsischen Landtag nahmen ferner die Abgeordneten Katharina Jensen und Christoph Eilers teil. Die Agrarwissenschaftlerin Jensen war Vorstandsmitglied des Kreislandvolks Friesland und vertritt den Wahlkreis Friesland/Jade; sie ist Mitglied des Agrarausschusses im Parlament. Christoph Eilers kümmert sich als Landtagsabgeordneter um den Agrar-starken Raum Cloppenburg und Vechta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Risiken dürfen nicht auf Landwirte abgewälzt werden“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">An Krauses Seite waren seine Stellvertreterin Dr. Leena Karrasch und Heiko Gerken, der das Projekt „GreenMoor“ des Landes Niedersachsen betreut. Es läuft seit April 2024 und noch bis März 2028. Auf acht Hektar Grünland – auf denen zum Teil die Wasserstände angehoben werden – sammeln 52 Messpunkte unterschiedliche Daten etwa zu Lachgas, Methan und Kohlenstoffdioxid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Moorwiedervernässung, um die „GreenMoor“ kreist, beschäftigt auch das Grünlandzentrum viel. Nach dessen Berechnungen wären die Konsequenzen einer Wiedervernässung in den durch Milchviehhaltung geprägten Moorgebieten in Küstennähe einschneidend. Je nach Szenario werde in der Küstenregion ein Produktionswert aus der Milchviehhaltung zwischen rund 583,1 Millionen Euro und einer Milliarde Euro pro Jahr entzogen. In der gesamten Wirtschaftsregion entlang der Küste seien je nach Szenario zwischen 30.115 und 54.052 Arbeitsplätze gefährdet. Nicht vernachlässigt werden dürften außerdem Vermögensverluste durch Wertminderung der Flächen; die könnten zwischen 2,32 und 2,80 Milliarden Euro liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Klimaschutzzielen, die mit einer Wiedervernässung verknüpft werden, will Arno Krause nicht rütteln. Aber große Fragezeichen setzt er hinter die gängigen wissenschaftlichen Begründungen: „Man hat oft das Gefühl, dass Wissenschaft nicht neutral funktioniert.“ Doch das sollte der Anspruch an die Konzepte im Zusammenhang mit der Wiedervernässung sein, so Krause. Darüber hinaus müsse klar sein, dass die „Risiken nicht auf die Landwirte abgewälzt“ werden dürften.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutliche Krause-Kritik an Paludi-Kulturen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Eindruck des Grünlandzentrums-Leiters werden zurzeit besonders die Paludi-Kulturen – so Krause wörtlich – „zelebriert und gehypt“. Gemeint ist Land- und Forstwirtschaft auf nassen Moorböden, wobei „Palus“ für Sumpf oder Morast steht. Aber „tragfähige Geschäftsmodelle mit der Chance auf positive Deckungsbeiträge“ existierten bis auf Weiteres nicht. Das Interesse bei den Landwirten in der Wesermarsch und anderswo sei verständlicherweise „sehr gering“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Termin auf dem Hanken-Hof fasste Björn Thümler zusammen: „Bäuerliche Betriebe, deren Verdienstmöglichkeiten auf eigenem Boden durch neue Auflagen möglicherweise massiv einbrechen, müssen von Land und Bund vollumfänglich entschädigt werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor über Entschädigungen geredet werden könne, sollte jedoch ein schlüssiges Konzept für eine Wiedervernässung der Moore stehen. Dieses müsse einen Interessenausgleich zwischen den Belangen des Klima- und Umweltschutzes auf der einen und der Landwirtschaft auf der anderen Seite gewährleisten, so Thümler. Moorschutz dürfe auf keinen Fall über das Knie gebrochen werden und sei eine „Generationenaufgabe“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Foto zeigt v.l.n.r.:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dr. Arno Krause, Dr. Leena Karrasch, Heiko Gerken, Bastian Ernst, Björn Thümler, Albert Stegmann, Dirk Hanken, Christoph Eilers, Katharina Jensen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Fotoquelle: Büro Thümler</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moortermin-BT-Oktober-2024-Zwei-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-4179" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moortermin-BT-Oktober-2024-Zwei-1024x768.jpeg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moortermin-BT-Oktober-2024-Zwei-300x225.jpeg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moortermin-BT-Oktober-2024-Zwei-768x576.jpeg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moortermin-BT-Oktober-2024-Zwei-1536x1152.jpeg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moortermin-BT-Oktober-2024-Zwei-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Kartenmaterial für Moorvernässung: Thümler weist auf falsche Daten hin</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/kartenmaterial-fuer-moorvernaessung-thuemler-weist-auf-falsche-daten-hin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 12:01:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler kritisiert mögliche Ungenauigkeiten bei dem Kartenmaterial, das Grundlage der Potenzialstudie „Moore in Niedersachsen“ des Landes ist – und somit die Basis für künftige Entschädigungen betroffener Landwirte im Falle einer Moorvernässung. Nach Informationen des Politikers haben sich Grundstückseigentümer und Kommunen in Ostfriesland nach einem so genannten Regionalgespräch des Umweltministeriums und des Landwirtschaftsministeriums [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler kritisiert mögliche Ungenauigkeiten bei dem Kartenmaterial, das Grundlage der Potenzialstudie „Moore in Niedersachsen“ des Landes ist – und somit die Basis für künftige Entschädigungen betroffener Landwirte im Falle einer Moorvernässung. Nach Informationen des Politikers haben sich Grundstückseigentümer und Kommunen in Ostfriesland nach einem so genannten Regionalgespräch des Umweltministeriums und des Landwirtschaftsministeriums entsprechend geäußert. Thümler stellt fest: „Sollte das Kartenmaterial tatsächlich inhaltliche Schwächen haben, würde das selbstverständlich auch in der Wesermarsch zum Problem werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beteiligte Ministerien müssen der Sache auf den Grund gehen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlagenkarte wurde vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie erstellt. Und: Sie wird Thümler zufolge bereits durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen für das Bearbeiten von Anträgen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) herangezogen – einer entscheidenden Agrarförderungsmaßnahme auf europäischer Ebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beteiligten Ministerien müssen nach Auffassung von Björn Thümler „der Sache auf den Grund gehen und nachbessern, sofern erforderlich“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Björn Thümler kritisiert außerdem, dass die Beweislast für die so genannte GLÖZ2-Karte nach der GAP zurzeit beim Landwirt beziehungsweise Bewirtschafter der Fläche liegt; eine GLÖZ2-Karte zeigt die Gebiete, die als Feuchtgebiete und Moore klassifiziert sind. Solche Karten zu erstellen, sei sehr zeitaufwändig und teuer: Die Kosten könnten bei 30.000 bis 50.000 Euro liegen. Das habe der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele beim Landkreis Leer erfahren. „Ein solcher Aufwand“, betont Thümler, „sei in Fällen potenziell fehlerhafter Kartierungen für die Landwirte unzumutbar.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Emsland-Moormuseum </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="601" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-4138" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moormuseum-Sieben-300x176.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moormuseum-Sieben-768x451.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moormuseum-Sieben-1536x902.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/10/Moormuseum-Sieben-2048x1202.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Anfrage zur Moorwiedervernässung: Landesamt könnte Regierung in Schwierigkeiten bringen</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/anfrage-zur-moorwiedervernaessung-landesamt-koennte-regierung-in-schwierigkeiten-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2024 15:03:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In einer Kleinen Anfrage im Landtag setzt sich der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler erneut mit einem Aspekt der Moorwiedervernässung auseinander. Dabei handelt es sich um einen Gesichtspunkt, der nach Auffassung des Politikers aus Berne die Landesregierung noch in große Schwierigkeiten bringen könnte. Hintergrund: Seit 2021 untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Verbreitung, Eigenschaften [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In einer Kleinen Anfrage im Landtag setzt sich der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler erneut mit einem Aspekt der Moorwiedervernässung auseinander. Dabei handelt es sich um einen Gesichtspunkt, der nach Auffassung des Politikers aus Berne die Landesregierung noch in große Schwierigkeiten bringen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund: Seit 2021 untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Verbreitung, Eigenschaften und aktuellen Zustand der Moorböden in Niedersachsen. Die Resultate sollen im Frühjahr 2024 vorliegen. Thümler betont: „Ob und inwieweit eine Wiedervernässung in Niedersachsen aufgrund von Maßnahmen der Moorkultivierung, zum Beispiel Tiefpflügen oder Baggerkuhlungen, überhaupt noch möglich ist, gilt zurzeit als unklar.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich benennt das Niedersächsische Klimagesetz (NKlimaG) ein klares Ziel: Die jährlichen Treibhausgasemissionen aus kohlenstoff-reichen Böden sollen bis 2030 um 1,65 Millionen Tonnen reduziert werden. Dabei sind die Treibhausgasemissionen aus kohlenstoff-reichen Böden des Jahres 2020 der Vergleichsmaßstab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Parlamentsanfrage erkundigt sich Björn Thümler unter anderem danach, ob das im NKlimaG festgeschriebene Emissionsminderungsziel angepasst werden soll – falls das LBEG zu dem Ergebnis gelangt, dass aufgrund von Maßnahmen der Moorkultivierung eine Wiedervernässung großer Teile der niedersächsischen Moorböden nicht mehr möglich sein sollte. Außerdem fragt Thümler nach dem Umfang eigener Flächen des Landes, die für Wiedervernässungsmaßnahmen genutzt werden könnten, und den möglichen Zugriff auf andere Flächen, die noch nicht im Landesbesitz und doch für das Emissionsminderungsziel durch Wiedervernässungsmaßnahmen erforderlich sind. Kernfrage: In welchem Umfang müssen in Niedersachsen Moorböden teilweise oder vollständig wiedervernässt werden, um das im Gesetz formulierte Ziel von 1,65 Millionen Tonnen zu erreichen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Moormuseum Emsland </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moorschutz-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3918" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moorschutz-1024x683.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moorschutz-300x200.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moorschutz-768x512.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moorschutz-1536x1024.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moorschutz-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung der CDU Wesermarsch: Moorvernässung am 6. März wieder Thema</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/veranstaltung-der-cdu-wesermarsch-moorvernaessung-am-6-maerz-wieder-thema/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 09:21:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die CDU Wesermarsch bleibt beim Thema „Moorvernässung“ am Ball. Nach einer sehr gut besuchten Informations- und Diskussionsverantaltung im Januar im Central Theater Brake wird es nun einen weiteren „Aufschlag“ in Lemwerder geben. Die Christdemokraten laden für den 6. März (Mittwoch) um 19 in das Kulturzentrum Begu, Edenbütteler Straße 5, ein; Einlass ist ab 18.30 Uhr. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die CDU Wesermarsch bleibt beim Thema „Moorvernässung“ am Ball. Nach einer sehr gut besuchten Informations- und Diskussionsverantaltung im Januar im Central Theater Brake wird es nun einen weiteren „Aufschlag“ in Lemwerder geben. Die Christdemokraten laden für den 6. März (Mittwoch) um 19 in das Kulturzentrum Begu, Edenbütteler Straße 5, ein; Einlass ist ab 18.30 Uhr.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="601" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-3915" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moormuseum-Sieben-300x176.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moormuseum-Sieben-768x451.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moormuseum-Sieben-1536x902.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/02/Moormuseum-Sieben-2048x1202.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Drei hochkarätige Vorträge mit anschließender Diskussion sind vorgesehen. Den Anfang macht Bernd Döhle, Vorsteher des Entwässerungsverbandes Stedingen. Er spricht zum Thema „Hochwasserschutz: Was haben wir aus der letzten Krise gelernt?“ Nach ihm hat Godehart Hennies zum Thema „Zwischen Hochwasserschutz und Dürre“ das Wort. Er ist Geschäftsführer des Wasserverbandtages Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt sowie Geschäftsführer des Deutschen Bundes der verbandlichen Wasserwirtschaft. Dritter Redner: Cord Hartjen, Vorsteher des I. Oldenburgischen Deichbandes. Sein Thema lautet: „Deichsicherung – Wie sicher ist die südliche Wesermarsch?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wird von dem CDU-Kreisvorsitzenden, Landtagsabgeordneter Björn Thümler, und Hilmer Heineke vom Vorstand der MIT Wesermarsch moderiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CDU-Kreisverband Wesermarsch bittet um Anmeldungen telefonisch unter</p>



<p class="wp-block-paragraph">0 44 06/9 72 079 oder online unter: https://anmeldung.cdu-wesermarsch.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Moormuseum Emsland </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Moorvernässungs-Veranstaltung der CDU Wesermarsch: Drei spannende Stunden</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/moorvernaessungs-veranstaltung-der-cdu-wesermarsch-drei-spannende-stunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 12:29:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen in der Wesermarsch sind angesichts der Moorvernässungs-Pläne sehr besorgt. Und nach Auffassung des CDU-Kreisverbandes Wesermarsch sind sie es zurecht. Deshalb organisierten die Christdemokraten zusammen mit der Mittelstands- und Wirtschafts-Union (MIT) eine Informations- und Diskussionsveranstaltung unter der Überschrift „Die Wesermarsch bekommt nasse Füße“. Der große Saal des Central Theaters Brake war nahezu komplett besetzt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen in der Wesermarsch sind angesichts der Moorvernässungs-Pläne sehr besorgt. Und nach Auffassung des CDU-Kreisverbandes Wesermarsch sind sie es zurecht. Deshalb organisierten die Christdemokraten zusammen mit der Mittelstands- und Wirtschafts-Union (MIT) eine Informations- und Diskussionsveranstaltung unter der Überschrift „Die Wesermarsch bekommt nasse Füße“. Der große Saal des Central Theaters Brake war nahezu komplett besetzt – und blieb es während der fast dreistündigen Dauer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu zwei Fachvorträgen hatte die CDU eine Gesprächsrunde organisiert. Diskutiert wurde sowohl auf der Bühne als auch mit dem Publikum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwässerung und Bewässerung unter Druck</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CDU-Kreisvorsitzende Björn Thümler eröffnete die von dem MIT-Vorsitzenden Claus Plachetka moderierte Veranstaltung. Dabei wies er darauf hin, dass 73 Prozent der Moorflächen in Niedersachsen im Eigentum von Privatpersonen sind. Vor diesem Hintergrund gehe die geplante Moorvernässung längst nicht nur Landwirte etwas an, so Thümler. „Deren Geschäftspartner, die Tourismuswirtschaft und eben auch viele Bürger sind ebenfalls direkt oder indirekt von ihr betroffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Hauptvortrag der Veranstaltung hielt Heiko Holthusen, Vorsitzender der Braker Sielacht. Unter der Überschrift „Wasser&#8230;Woher und wohin?“ stellte er dar, wie ausgeklügelt das Entwässerungs- und Bewässerungssystem in der Wesermarsch ist. Die Herausforderungen seien größer geworden, erläuterte Heiko Holthusen. Zugleich hätten die Schöpfwerke, Siele und Mündungsschöpfwerke dem Sielacht-Chef zufolge bereits jetzt ihre Belastungsgrenze erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Schöpfwerke und die Technik stammen größtenteils aus den sechziger und siebziger Jahren“, konkretisierte der Fachmann. Die Auswirkungen auf das Entwässerungs- und Bewässerungssystem seien bei massiven Eingriffen wie der Moorvernässung schwer kalkulierbar, fasste Holthusen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele Akteure an Wertschöpfungskette</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den zweiten Fachvortrag des Abends hatten die Organisatoren Dr. Arno Krause, Geschäftsführer des Grünlandzentrums Ovelgönne, gewonnen. Er stellte den so genannten Faktencheck des Grünlandzentrums mit dem Titel „Zukunft der Moorstandorte in der Küstenregion Niedersachsens“ vor. Im Mittelpunkt dieser Veröffentlichung stehen die Konsequenzen für die Land- und Ernährungswirtschaft bei großflächiger Wiedervernässung in den durch Milchviehhaltung geprägten Moorgebieten in Küstennähe. („Viele Akteure hängen an der Wertschöpfungskette der Milchviehhaltung.“) Je nach Szenario werde in der Küstenregion ein Produktionswert aus der Milchviehhaltung zwischen rund 583,1 Millionen Euro und einer Milliarde Euro pro Jahr entzogen. In der gesamten Wirtschaftsregion entlang der Küste seien je nach Szenario zwischen 30.115 und 54.052 Arbeitsplätze gefährdet. Nicht vernachlässigt werden dürften außerdem Vermögensverluste durch Wertminderung der Flächen, die zwischen 2,32 und 2,80 Milliarden Euro liegen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Auffassung des Agrarexperten lässt sich am rechtlichen und politischen Rahmen der Moorvernässung nicht mehr rütteln. Sowohl auf der Ebene des Landes und des Bundes als auch der Europäischen Union werde das Vorhaben voran getrieben. Die entsprechenden Gesetze seien verabschiedet. Doch bei der Umsetzung sollten nach Auffassung Krauses „Effizienz und Effektivität“ eine entscheidende Rolle spielen: „Zurzeit ist zu viel Ideologie im Spiel.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pläne sind „Heimatvernichtung“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der anschließenden Diskussionsrunde auf der Bühne meldeten sich neben Holthusen und Krause Dr. Karsten Padeken, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Wesermarsch, und der Elsflether Landtechnik-Unternehmer Malte Lübben zu Wort. Padeken beklagte, dass im Zuge der Moorvernässungs-Debatte „zum Teil eine Hysteriewelle losgetreten“ worden sei. Es fehle an sorgfältigen Analysen und Folgenabschätzungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lübben bezeichnete die Moorvernässungs-Pläne als „Heimatvernichtung“. Nach seiner Ansicht sind viele Details ungeklärt, darunter beispielsweise die Auswirkungen auf Kleinkläranlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Fragen und Diskussionsbeiträgen aus dem Kreise der Zuhörerinnen und Zuhörer wurden unter anderem drohende Wertverluste für private Immobilien, Imageverluste für den ländlichen Raum und eine mögliche Mückenplage (Holthusen: „Wie die Geschichte zeigt, ist das nicht unrealistisch“) thematisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schlussworte hielt Jochen Steinkamp, der als Kandidat der CDU Niedersachsen am 9. Juni 2024 in das Europäische Parlament einziehen möchte. Steinkamp warnte vor dem „Verdrängen von Landwirtschaft und Industrie“ im Zuge der Moorvernässung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Foto zeigt v.l.n.r.: Claus Plachetka, Malte Lübben, Dr. Karsten Padeken, Jochen Steinkamp, Dr. Arno Krause, Heiko Holthusen und Björn Thümler.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Foto: Thomas Klaus</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moor-Veranstaltung-der-CDU-Januar-2024-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-3848" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moor-Veranstaltung-der-CDU-Januar-2024-1024x768.jpeg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moor-Veranstaltung-der-CDU-Januar-2024-300x225.jpeg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moor-Veranstaltung-der-CDU-Januar-2024-768x576.jpeg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moor-Veranstaltung-der-CDU-Januar-2024-1536x1152.jpeg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moor-Veranstaltung-der-CDU-Januar-2024.jpeg 2016w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>&#8220;Die Wesermarsch bekommt nasse Füße&#8221;: CDU  informiert und diskutiert am 10. Januar</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/die-wesermarsch-bekommt-nasse-fuesse-cdu-informiert-und-diskutiert-am-10-januar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 15:11:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[* Öffentliche Veranstaltung im Central Theater Brake „Die drohende Moorvernässung geht längst nicht nur die Landwirte in der Wesermarsch etwas an. Deren Geschäftspartner, die Tourismuswirtschaft und nicht zuletzt viele Bürger sind ebenfalls direkt oder indirekt von ihr betroffen.“ Das stellt der CDU-Vorsitzende Björn Thümler fest. Er lädt im Namen des christdemokratischen Kreisverbandes zu einer öffentlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">* Öffentliche Veranstaltung im Central Theater Brake</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="601" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-3831" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moormuseum-Sieben-300x176.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moormuseum-Sieben-768x451.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moormuseum-Sieben-1536x902.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2024/01/Moormuseum-Sieben-2048x1202.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die drohende Moorvernässung geht längst nicht nur die Landwirte in der Wesermarsch etwas an. Deren Geschäftspartner, die Tourismuswirtschaft und nicht zuletzt viele Bürger sind ebenfalls direkt oder indirekt von ihr betroffen.“ Das stellt der CDU-Vorsitzende Björn Thümler fest. Er lädt im Namen des christdemokratischen Kreisverbandes zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung am 10. Januar (Mittwoch) um 19 Uhr im Central Theater Brake, Hafenstraße 1a, ein. Einlass ist ab 18 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitet wurde die Veranstaltung von einem Organisations-Team. In dem arbeiteten unter anderem Alexandra Gloystein, Dr. Gabriele Wobbe-Sahm, Hilmer Heineke, Claus Plachetka und Carsten Osterloh mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel „Die Wesermarsch bekommt nasse Füße“ sollen verschiedene Gesichtspunkte der Moorvernässung beleuchtet werden. Gäste sind herzlich willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Thema wird immer dringender“, meint Thümler. Er verweist darauf, dass es von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land bereits voran getrieben werde. Der Politiker, der auch Mitglied des Niedersächsischen Landtages ist, betont: „Die Transformation der Moorlandschaften ist eine Generationenaufgabe, die gründlich anstatt überstürzt angegangen werden muss.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fachleute diskutieren mit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wird von Björn Thümler eröffnet. Von 19.20 bis 19.50 Uhr hat Heiko Holthusen das Wort. Unter der Überschrift „Wasser&#8230;Woher und wohin?“ will der Vorsitzende der Braker Sielacht verdeutlichen, wie sehr das Bewässerungs- und Entwässerungssystem in der Wesermarsch durch eine Moorvernässung herausgefordert würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Referat des anerkannten Fachmanns schließt sich um 20 Uhr eine Gesprächsrunde mit betroffenen Bürgern, Landwirten, Tourismusexperten und Unternehmern (darunter Malte Lübben aus Elsfleth) an. Dabei soll nicht nur auf dem Podium, sondern auch mit den Besucherinnen und Besuchern diskutiert werden. Auf diesen Austausch freuen sich unter anderem Dr. Karsten Padeken, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Wesermarsch, und Dr. Arno Krause, Geschäftsführer des Grünlandzentrums Ovelgönne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Gästen der Veranstaltung: Jochen Steinkamp, der als Kandidat der CDU Niedersachsen am 9. Juni 2024 in das Europäische Parlament einziehen möchte. Er wird zum Abschluss ein Grußwort sprechen und später eine Forderungsliste für die europäische Ebene mitnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CDU-Kreisverband Wesermarsch bittet um Anmeldungen telefonisch unter</p>



<p class="wp-block-paragraph">0 44 06/9 72 079 oder online unter: https://anmeldung.cdu-wesermarsch.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Moormuseum Emsland </p>
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		<title>Mooreigentum in Niedersachsen: Björn Thümler kennt die genauen Zahlen für das Land</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/mooreigentum-in-niedersachsen-bjoern-thuemler-kennt-die-genauen-zahlen-fuer-das-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 15:10:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für die Diskussion um die Moorwiedervernässung in der Wesermarsch und anderen Teilen Niedersachsens ist die Frage wichtig, wem die Moore im Land überhaupt gehören. Hier hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler nun Klarheit verschafft. Nach seinen Informationen, die sich auf eine Auskunft des niedersächsischen Umweltministeriums stützen, sind 353.962 Hektar beziehungsweise 73 Prozent der 484.000 Hektar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Für die Diskussion um die Moorwiedervernässung in der Wesermarsch und anderen Teilen Niedersachsens ist die Frage wichtig, wem die Moore im Land überhaupt gehören. Hier hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler nun Klarheit verschafft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="601" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/12/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-3820" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/12/Moormuseum-Sieben-1024x601.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/12/Moormuseum-Sieben-300x176.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/12/Moormuseum-Sieben-768x451.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/12/Moormuseum-Sieben-1536x902.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/12/Moormuseum-Sieben-2048x1202.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seinen Informationen, die sich auf eine Auskunft des niedersächsischen Umweltministeriums stützen, sind 353.962 Hektar beziehungsweise 73 Prozent der 484.000 Hektar Moor in privatem Eigentum. Dem Land Niedersachsen gehören 31.303 Hektar, den Städten und Gemeinden 28.595 Hektar. Die Landkreise und die Region Hannover verfügen über 23.581 Hektar. Der Bund ist Eigentümer von 14.468 und die Niedersächsischen Landesforsten von 13.892 Hektar. Vereine, Verbände und Stiftungen bringen es auf 9.466 Hektar; Kirchen sind mit 6.216 Hektar vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Moorwiedervernässungs-Diskussion beobachtet Björn Thümler eine zunehmende Verunsicherung in der Bevölkerung der Wesermarsch. Der Christdemokrat bekräftigt: „Moorschutz darf nicht dazu führen, dass die Landwirtschaft ruiniert wird.“ Vielmehr gehe es um den Interessenausgleich zwischen den Belangen des Klima- und Umweltschutzes auf der einen und der Landwirtschaft auf der anderen Seite. „Schnellschüsse“ müssten vermieden werden, unterstreicht Thümler. Die Transformation der Moorlandschaften sei eine „Generationenaufgabe“, die gründlich anstatt überstürzt angegangen werden müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang lädt Björn Thümler in seiner Funktion als CDU-Kreisvorsitzender zu einer Veranstaltung des CDU-Kreisverbandes Wesermarsch und der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Wesermarsch am 10. Januar (Mittwoch) um 19 Uhr im Central Theater Brake mit dem Titel „Die Wesermarsch bekommt nasse Füße“ ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anmeldungen sind telefonisch unter 0 44 06/97 20 79 oder online möglich unter: htpps://anmeldung.cdu-wesermarsch.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Emsländisches Moormuseum </p>
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		<title>Björn Thümler zur Moorwiedervernässung: Möglichst viele Zahlen müssen jetzt schon her!</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/bjoern-thuemler-zur-moorwiedervernaessung-moeglichst-viele-zahlen-muessen-jetzt-schon-her/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 09:52:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Es wird Zeit: Die von der Landesregierung geplante Moorwiedervernässung muss bereits möglichst weitgehend mit konkreten Zahlen unterfüttert werden.“ Das meint der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler. Viele Fakten müssten zwar im Laufe der Zeit noch ermittelt werden, so der Politiker aus Berne. Aber schon jetzt könnte die Landesregierung zum Beispiel darüber Auskunft geben, wie viele der rund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Es wird Zeit: Die von der Landesregierung geplante Moorwiedervernässung muss bereits möglichst weitgehend mit konkreten Zahlen unterfüttert werden.“ Das meint der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler. Viele Fakten müssten zwar im Laufe der Zeit noch ermittelt werden, so der Politiker aus Berne. Aber schon jetzt könnte die Landesregierung zum Beispiel darüber Auskunft geben, wie viele der rund 400.000 Hektar Moorböden in Niedersachsen private und wie viele öffentliche Eigentümer hätten. Außerdem könnte beim staatlichen Eigentum aufgeschlüsselt werden, welche Flächenumfänge auf den Bund, die Niedersächsischen Landesforsten, das Land und die Kommunen entfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Schnellschüsse müssen vermieden werden“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil die Moorwiedervernässungs-Diskussion langsam an Fahrt aufnimmt, beobachtet Björn Thümler eine zunehmende Verunsicherung in der Bevölkerung der Wesermarsch. Der Christdemokrat bekräftigt: „Moorschutz darf nicht dazu führen, dass der Landwirtschaft der Todesstoß versetzt wird.“ Vielmehr gehe es um den Interessenausgleich zwischen den Belangen des Klima- und Umweltschutzes auf der einen und der Landwirtschaft auf der anderen Seite. „Schnellschüsse“ müssten vermieden werden, unterstreicht Thümler. Die Transformation der Moorlandschaften sei eine „Generationenaufgabe“, die gründlich anstatt überstürzt angegangen werden müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf keinen Fall dürften die Landwirtinnen und Landwirte mit entwerteten Flächen da stehen – noch dazu unter dem Gesichtspunkt der Altersvorsorge, der für diese Berufsgruppe immer bedeutsamer werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Björn Thümler zweifelt nicht daran, dass der Erhalt der Moore für den Klimaschutz und den Schutz der Biodiversität unverzichtbar ist. Beim Schutz der Moore und Moorböden sollte die Politik jedoch in erster Linie auf freiwillige und kooperative Ansätze bauen. Enteignungen seien abzulehnen; Kompensationszahlungen müssten stets mitbedacht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moor sei eine „unvergleichliche Heimat von Tieren, Pflanzen und Familien“, sagt Thümler. Darum sei es „wichtig und richtig, bei der Renaturierung der Moore und beim Moorbodenschutz neben schützenswerter Natur auch die Menschen zu integrieren, für die das Moor Heimat und Lebensgrundlage“ bedeute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Emsland Moormuseum </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/11/Moormuseum-Fuenf-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3736" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/11/Moormuseum-Fuenf-1024x683.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/11/Moormuseum-Fuenf-300x200.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/11/Moormuseum-Fuenf-768x512.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/11/Moormuseum-Fuenf-1536x1024.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/11/Moormuseum-Fuenf-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Gut besuchte Veranstaltung der CDU Ovelgönne: Bürger wegen Moorwiedervernässung besorgt</title>
		<link>https://bjoern-thuemler.de/news/gut-besuchte-veranstaltung-der-cdu-ovelgoenne-buerger-wegen-moorwiedervernaessung-besorgt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Thümler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 18:28:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie sehr das Thema „Moorwiedervernässung“ die Bürger interessiert und beunruhigt, davon konnte man sich bei einer Veranstaltung des CDU-Gemeindeverbandes Ovelgönne in der Gaststätte „König von Griechenland“ überzeugen. Denn der große Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt; zusätzliche Stühle mussten aufgestellt werden. Unter den mehr als 100 Gästen war auch Bürgermeister Sascha Stolorz. CDU [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie sehr das Thema „Moorwiedervernässung“ die Bürger interessiert und beunruhigt, davon konnte man sich bei einer Veranstaltung des CDU-Gemeindeverbandes Ovelgönne in der Gaststätte „König von Griechenland“ überzeugen. Denn der große Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt; zusätzliche Stühle mussten aufgestellt werden.</p>





<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/09/Moorveranstaltung-Eins-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3674" srcset="https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/09/Moorveranstaltung-Eins-1024x768.jpg 1024w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/09/Moorveranstaltung-Eins-300x225.jpg 300w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/09/Moorveranstaltung-Eins-768x576.jpg 768w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/09/Moorveranstaltung-Eins-1536x1152.jpg 1536w, https://bjoern-thuemler.de/wp-content/uploads/2023/09/Moorveranstaltung-Eins.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den mehr als 100 Gästen war auch Bürgermeister Sascha Stolorz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CDU bleibt bei dem Thema aktiv</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CDU-Vorsitzende Carsten Osterloh begrüßte die Anwesenden. Er kündigte an:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir werden bei diesem Thema aktiv bleiben.“ Weitere Informationsveranstaltungen seien in den kommenden Monaten geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das Publikum wartete ein Referat von Mathias Paech vom Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen. Das hat seinen Sitz in Ovelgönne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Projektleiter stellte den so genannten Faktencheck des Grünlandzentrums mit dem Titel „Zukunft der Moorstandorte in der Küstenregion Niedersachsens“ vor. Dem folgte eine angeregte, zum Teil leidenschaftliche Diskussion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Veröffentlichung stehen die Konsequenzen für die Land- und Ernährungswirtschaft bei großflächiger Wiedervernässung in den durch Milchviehhaltung geprägten Moorgebieten in Küstennähe. Je nach Szenario werde in der Küstenregion ein Produktionswert aus der Milchviehhaltung zwischen rund 583,1 Millionen Euro und einer Milliarde Euro pro Jahr entzogen. In der gesamten Wirtschaftsregion entlang der Küste seien je nach Szenario zwischen 30.115 und 54.052 Arbeitsplätze gefährdet. Nicht vernachlässigt werden dürften außerdem Vermögensverluste durch Wertminderung der Flächen, die zwischen 2,32 und 2,80 Milliarden Euro liegen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Politik hat die Weichen gestellt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mathias Paech verdeutlichte, dass die Moorwiedervernässung aus Klimaschutzgründen grundsätzlich seitens der Politik eine beschlossene Sache sei: „Zum Beispiel formuliert die Moorschutzstrategie der Bundesregierung eine Exitstrategie von der trockenen zur nassen Nutzung.“ Auf Landesebene sehe das ähnlich aus. Und erst im Juli habe sich das EU-Parlament für das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur ausgesprochen. „Die Wiedervernässung der Moore ist darin enthalten“, weiß Paech. Hintergrund: Deutschland wolle bis 2045 klimaneutral sein und die Europäische Union bis 2050.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Zukunftsszenarien der Moorlandschaften würden in Deutschland nur noch torferhaltende Maßnahmen (Renaturierung) oder schwach torfzehrende Maßnahmen (Paludikulturen und Photovoltaik) diskutiert. Demnach sei die stark torfzehrende, trockene Nutzung wie etwa durch die intensive Milchviehhaltung „ein Auslaufmodell“. In den betroffenen Regionen sei vielen Menschen der anstehende grundlegende Wandel noch gar nicht bewusst. Das ergibt sich aus dem Faktencheck des Grünlandzenrums und diesen Eindruck hat Paech ebenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der anschließenden Diskussion meldete sich unter anderem Heiko Holthusen, Vorsitzender der Braker Sielacht, zu Wort. Er wies auf beträchtliche Investitionen in die Infrastruktur hin. Diese wären bei einem angehobenen Wasserstand im Zuge der Moorwiedervernässung erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erhebliche Entschädigungen notwendig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entwässerungs- und Bewässerungssystem in der Wesermarsch sei sehr ausgeklügelt – und die Auswirkungen bei massiven Eingriffen schwer kalkulierbar. Außerdem haben die Schöpfwerke, Siele und Mündungsschöpfwerke Holthusen zufolge bereits jetzt ihre Belastungsgrenze erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Karsten Padeken, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Wesermarsch, warf Verfechtern der Moorwiedervernässung „ideologisch gefärbte“ Positionen vor. Das gelte auch für Teile der Wissenschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenig beachtet werde, dass bei einer Transformation der Landwirtschaft in der Wesermarsch erhebliche Entschädigungszahlen notwendig wären. Bei der Umstellung nach dem Ende für den Braunkohleabbau habe der Staat 36 Milliarden Euro gezahlt, so Padeken. Doch im Zusammenhang mit der Moorwiedervernässung seien im Zuge der Bund-Länder-Zielvereinbarung zum Moorbodenschutz lediglich 330 Millionen Euro vereinbart worden, und das für alle Bundesländer zusammen. Auf keinen Fall dürften die Landwirtinnen und Landwirte mit entwerteten Flächen da stehen – noch dazu unter dem Gesichtspunkt der Altersvorsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Moorschutz ist Generationenaufgabe“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürger im Publikum zeigten sich besorgt. Und die Sorgen wurden nicht nur von Landwirten, sondern auch von Menschen aus tiefer gelegenen Ortschaften geäußert. Eine Veranstaltungsteilnehmerin brachte angesichts der drohenden Eingriffe in das private Eigentum eine Verfassungsklage, eine andere die Gründung einer Bürgerinitiative ins Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen Terminen in Hannover konnte der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler nicht bei der Zusammenkunft in Ovelgönne dabei sein. Doch in einer schriftlichen Stellungnahme betonte er: „Diejenigen bäuerlichen Betriebe müssen von Land und Bund vollumfänglich entschädigt werden, deren Verdienstmöglichkeiten auf eigenem Boden durch die neuen Auflagen möglicherweise massiv einbrechen.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor über Entschädigungen geredet werden könne, sollte jedoch ein schlüssiges Konzept für eine Wiedervernässung der Moore stehen. Dieses müsse einen Interessenausgleich zwischen den Belangen des Klima- und Umweltschutzes auf der einen und der Landwirtschaft auf der anderen Seite gewährleisten, so Björn Thümler. Moorschutz dürfe nicht über das Knie gebrochen werden und sei eine „Generationenaufgabe“.</p>
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