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Pressemitteilungen

 

Thümler: Unterrichtsversorgung in der Wesermarsch eingebrochen

Folgen des Lehrermangels in Niedersachsen: Versorgung sinkt im Landkreis von 101,1 auf 96,7 Prozent

Nach Auffassung des CDU-Landtagsabgeordneten Björn Thümler hat die rot-grüne Landesregierung in Hannover kein Rezept gegen die ungenügende Versorgung der niedersächsischen Schulen mit Lehrkräften. Die aktuellen statistischen Daten für die allgemein bildenden Schulen, die Kultusministerin Heiligenstadt (SPD) aufgrund einer Anfrage von Björn Thümler im Landtag herausgeben musste, zeigen deutlich, dass landesweit Unterricht ausfällt. An vielen Schulen ist auch der Pflichtunterricht vom Ausfall betroffen. „Wir gehen davon aus, dass im laufenden Schuljahr rund 600.000 Schulstunden in Niedersachsen nicht erteilt werden können, weil Lehrer fehlen. Der landesweite Durchschnittswert von nur 98,9 Prozent Unterrichtsversorgung spricht eine deutliche Sprache. Er ist so niedrig wie seit rund 15 Jahren nicht mehr“, sagt Björn Thümler.

Der Landkreis Wesermarsch ist in besonderem Maße betroffen: Wie der Abgeordnete Thümler durch seine Anfrage erfahren hat, liegt der statistische Durchschnittswert für alle allgemeinbildenden Schulen in der Wesermarsch nur bei 96,7 Prozent (Vorjahr 101,1). Besonders schlecht ist die Versorgung demnach an den Gesamtschulen (IGS und KGS) mit 87,3 Prozent, an den Oberschulen (93,5 Prozent), den Förderschulen (94,6 Prozent) und den Gymnasien (96,5 Prozent).  Auch die Grundschulen erreichen keine hundertprozentige Unterrichtsversorgung (99,4 Prozent). An den Hauptschulen (100,2) und den Realschulen (100,9) liegt die Versorgung nur knapp über 100 Prozent.

Thümler betont, dass die Durchschnittswerte vom Stichtag 18. August 2016 nichts über die tatsächliche Lehrerversorgung an den einzelnen Schulen aussagen. Darum wollte sich Thümler auch die Daten für alle Schulen des Landkreises Wesermarsch einzeln vorlegen lassen und hat in der Landtags-Drucksache 17/7204 auch explizit danach gefragt. Doch bislang gebe es darauf keine Antwort: „Bislang verweigert Kultusministerin Heiligenstadt mir noch die Herausgabe der Daten. Ich frage mich, ob die Zahlen für einzelne Schulen in unserem Landkreis vielleicht so schlecht sind, dass die Ministerin die Herausgabe möglichst lange hinauszögern will“, mutmaßt Thümler.

Er bedauert es im Sinne der Schülerinnen und Schüler besonders, dass der Wert der Unterrichtsversorgung im Vergleich zum vergangenen Schuljahr noch einmal gefallen ist. „Leider müssen wir nach vier Jahren rot-grüner Schulpolitik feststellen: Diese Ministerin kann die Grundlage guter Bildung an den Schulen in Niedersachsen nicht sicherstellen. Die Unterrichtsversorgung ist sowohl an allgemein bildenden Schulen als auch an berufsbildenden Schulen historisch niedrig“, sagt Thümler.

„Kultusministerin Heiligenstadt hat durch falsche Entscheidungen erheblich selbst dazu beigetragen, dass so viel Unterricht ausfällt. Sie hat die Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrkräfte erhöht, was rechtswidrig war und was sie daher wieder zurücknehmen musste. Diese Fehlentscheidung wirkt sich auch heute noch negativ aus, denn damals wurden notwendige Einstellungen verschleppt. Die Schuld am Stundenausfall nun den Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben, so wie die Ministerin es tut, ist ein hilfloses und noch dazu infames Ablenkungsmanöver“, urteilt Thümler.

Neben den Werten für die allgemein bildenden Schulen wird die CDU-Landtagsfraktion beim Kultusministerium auch die Werte für die einzelnen berufsbildenden Schulen abfragen. „An den berufsbildenden Schulen sinken die Werte der Unterrichtsversorgung auf immer neue Tiefstände. Im laufenden Schuljahr sind wir bei nur noch 88,1 Prozent angelangt, nach bereits äußerst geringen 88,6 Prozent im Vorjahr. Die Landesregierung ist hier auch gegenüber der ausbildenden Wirtschaft in der Pflicht – die Qualität der dualen Ausbildung muss gesichert bleiben“, fordert Thümler.

 

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