• Region mit Zukunft

    Menschen brauchen Arbeit, von der sie leben können – das ist und bleibt das wichtigste Ziel meiner Politik. Wir sind auf einem guten Weg: Nie gab es in den letzten zwanzig Jahren so wenige Arbeitslose wie heute. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieser Trend anhält.

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  • Hier zuhause - gern!

    Grüne Wiesen, weiter Blick und immer etwas Wind um die Nase – das ist für mich Heimat. Ich möchte, dass die Menschen gern hier leben. Dazu gehören gute Freizeitangebote für die ganze Familie, ein lebendiges Dorf- und Vereinsleben und der Erhalt unserer Kulturlandschaft.

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  • Politik für die Menschen

    Ob im Landtag in Hannover oder bei Terminen und Gesprächen im Wahlkreis:
    Die Themen wirtschaftliche Entwicklung, Bildung und Politik für Familien stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.

    Lesen Sie mehr über meine Ziele.

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  • Landtag

    Wer an ein Parlament wie den Niedersächsischen Landtag denkt, dem fallen als erstes der große Saal mit den im Halbkreis angeordneten Sitzen ein – und Politiker, die sich hier mehr oder weniger temperamentvolle Rededuelle liefern.

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Aktuelles

Thümler und Grotelüschen: „Mit Herz und Verstand wird hier mit Flüchtlingen gearbeitet“

CDU-Abgeordnete sind begeistert von Bildern von Flüchtlingsfrauen – Viel Lob für die Integrationsarbeit der Stadt Elsfleth 

„Haben Sie Kunst studiert?“, wollte der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler von den 15 Flüchtlingsfrauen wissen, die beim einwöchigen Seminar mit einer Kunsttherapeutin teilgenommen haben und deren Werke nun im Elsflether Rathaus zu bestaunen sind. Zu sehen sind viele farbenfrohe, optimistische aber auch einige sehr emotionale, schwierige Fotos. Von letzteren sind nicht alle ausgestellt, wie Petra Czerner, Flüchtlingskoordinatorin beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), betont: „Einige waren zu schwierig, zu privat, um sie öffentlich auszustellen.“ Damit verweist sie auch auf den Sinn und Zweck des Projekts: „Die Frauen, die nach ihrer Flucht zu uns kommen, sind alle traumatisiert. Eine gute Therapie muss muttersprachlich erfolgen, was nicht immer möglich ist. Insofern wollten wir das Malen als Therapiesprache nutzen.“ 

Eine Kunsttherapeutin konnte mit den Fördergeldern für integrative Arbeit engagiert werden, die eine Woche lang mit 15 Teilnehmerinnen die Fluchterlebnisse verarbeitet hat. Es wurden verschiedene Themen wie „Zuhause“ oder „Blumen“ vorgegeben und mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet. „Ganz hervorragende Arbeiten sind hier entstanden“, lobte auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen. Thümler und Grotelüschen wollten nun bei Kanzleramtsminister Peter Altmaier anregen, diese Bilder auch in Berlin auszustellen, um damit auf die hervorragende Integrationsarbeit der Stadt Elsfleth hinzuweisen.

„Elsfleth sollte als Modellstadt vorweg gestellt werden“, meint DRK-Kreisgeschäftsführer Peter Deyle. „Wir haben schon vor Beginn der Flüchtlingskrise den Auftrag von Stadt bekommen die integrative Arbeit in Elsfleth zu übernehmen. Diese Zusammenarbeit klappt hervorragend, auch weil die Bürgermeisterin voll hinter der Sache steht.“ Er betonte, dass diese Zusammenarbeit auch für größere Städte als Vorbild gelten solle, da Stadt, Vereine und Wohlfahrtsverbände sehr gut zusammenarbeiten. Es wurden Mobilitätsprojekte gestartet, Flüchtlingspaten gesucht und ein Dolmetscher bei der Stadt angestellt. „Und nur weil der große Flüchtlingsstrom abgeebbt ist, bedeutet das nicht, dass keine Flüchtlinge mehr in die Stadt kommen.“ Derzeit sind es 140 Fälle, die vom Sozialamt betreut werden. Erst wenn über den Asylantrag entschieden wurde, fallen die Menschen aus dieser Statistik. 

Auch Björn Thümler lobt die Elsflether: „Hier wird mit Herz und Verstand gearbeitet, sonst würde das nicht funktionieren.“ Und auch Astrid Grotelüschen lobte Elsfleth als Vorbild, betonte zugleich: „Dieses Engagement muss aus der Region kommen, das ist dem ehrenamtlichen Engagement zu verdanken.“

Im Anschluss an den Bilder-Rundgang saßen Politiker, Verwaltungsbeamte, Flüchtlingshelfer und die Flüchtlingsfrauen gemeinsam zusammen und diskutierten über die Probleme der Flüchtlingspolitik. Deyle und Czerner berichteten aus ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen: „Die Flüchtlinge kommen her und wollen arbeiten. Doch wenn dann zwei, drei Jahre nichts passiert, kann es sein, dass sie in die ‚soziale Hängematte‘ fallen. Sie müssen schnell in Arbeit kommen und gleichzeitig deutsch lernen können.“ Grotelüschen und Thümler unterstützten diesen Wunsch: „Es müssen dringend bürokratische Hindernisse abgebaut und die Menschen dort eingesetzt werden, wo man sie braucht.“ Sie erzählten ihrerseits von ihren Erfahrungen aus Unternehmen, die gerne Flüchtlinge als Arbeitskräfte aufnehmen würden, was ebenfalls an vielen Hürden scheitern würde.

Einig waren sich aber alle Teilnehmer, dass die Integration in Elsfleth auf einem sehr guten Weg ist. „Allerdings befinden wir uns noch ganz am Anfang“, meinte Peter Deyle am Ende der Zusammenkunft.

 

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