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Aktuelles

Die Zeit für das größte Siel läuft langsam ab

 Großer Sanierungsbedarf am Lichtberger Siel – Thümler: Wenn Felder und Häuser unter Wasser stehen, geht uns das alle an.“ 

„Der Entwässerungsverband arbeitet schon sehr sparsam, weil er eine sehr alte Technik hegt und pflegt und die Anlage weiterhin erhält“, lobte der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler bei einer Begehung des Lichtenberger Siels im Beisein vom Verbandsvorsitzenden Bernd Döhle, dem Verbandstechniker Jürgen Busch, dem Vorsitzenden des I. Oldenburgischen Deichbandes, Cord Hartjen und Jens Kautzenbach, der die Anlage täglich bedient. 
Trotz aller Pflege sei nun der Zeitpunkt gekommen, an dem man über eine grundlegende Sanierung des größten Siels im Entwässerungsverband Stedingen sprechen müsse. „Renovierungsbedarf herrscht auf jeden Fall bei den Sieltoren, die aufgrund der Lage direkt an der Hunte starkem Wellengang durch den Schiffsverkehr ausgesetzt sind“, so Döhle. „Ob dann noch weiterer Sanierungsbedarf besteht, lässt sich erst nach einer genaueren Untersuchung der Anlage sagen.“ Das Siel müsste zu diesem Zweck trocken gelegt werden, was ebenfalls mit einem hohen Aufwand verbunden ist, da eine Abdämmung nicht so ohne weiteres möglich ist.
Das erste Lichtenberger Siel an der Mündung der Ollen/Alter Huntearm in die Hunte wurde 1924 gebaut. Neu gebaut wurde das Siel dann 1956. Aus dieser Zeit sind auch noch zwei der heute noch in Betrieb befindlichen Pumpen. Eine weitere Pumpe wurde 1972 ergänzt. Zusammen können die Pumpen 21 Kubikmeter Wasser pro Sekunde heben, doch auch das reicht nicht immer, wie Jens Kautzenbach berichtet: „Manchmal laufen die Pumpen auf Hochtouren und das Wasser steigt trotzdem noch.“ Deshalb sei beim Betrieb des Siels viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt. „Wir beobachten sehr genau den Wetterbericht und Regenfälle und müssen die drei Sielanlagen in unserem Gebiet und die Schöpfwerke sehr vorausschauend betreiben“, so Jürgen Busch.
„Vorausschauend“ sei auch das Stichwort bei der Sanierung des Siels, so Döhle: „Wir können nicht warten, bis irgendetwas nicht funktioniert, dann stehen wir nämlich mit den Füßen im Wasser.“ Björn Thümler erinnerte daran, dass es noch in den Fünfziger Jahren üblich war, dass regelmäßig die Felder unter Wasser standen. „Die Arbeit der Entwässerungsverbände wird heutzutage als selbstverständlich angesehen. Doch wenn wir die Anlagen nicht in Betrieb halten, stehen bald nicht nur die Felder wieder unter Wasser.“ Er erinnerte daran, dass auch Kleinkläranlagen nicht mehr funktionieren würden, wenn der Wasserstand zu hoch sei. Zudem seien in den vergangenen Jahrzehnten viele Siedlungen tiefer gebaut worden, als es früher möglich war. Sie alle profitieren von dem eingespielten Entwässerungssystem. Deshalb will Thümler auch das Anliegen in Hannover vortragen: „Das ist keine parteipolitische Sache. Wenn wir für die Entwässerungsverbände und Deichbände nicht genügend Geld zur Verfügung stellen, damit sie ihre Anlagen sanieren können, bekommen wir alle nasse Füße.“
Aus den Mitgliedsbeiträgen alleine sind die Sanierungen nicht zu bezahlen und Beitragserhöhungen sind keine Option, betont Döhle: „Unsere größten Beitragszahler sind die Landwirte und die haben schwierige Zeiten zu überstehen. Die können wir nicht noch mit höheren Beiträgen belasten. Da ist nun das Land gefragt.“ 
Das Lichtenberger Siel ist das größte der drei Siele im Bestand des Entwässerungsverbandes Stedingen. Von den 22.500 Hektar Wasser, die im Verbandsbereich anfallen, fallen alleine auf dieses Siel 12.000 Hektar. Der Rest verteilt sich auf die Siele in Motzen und Neuenhuntorf. Beim Stedinger Siel in Motzen wurden die Schütze bereits erneuert und auch die Sanierungsarbeiten am Neuenhuntorfer Siel sind abgeschlossen. Das Siel ist bereits wieder in Betrieb und wird am 4. November offiziell eingeweiht. „Mit dem Lichtenberger Siel haben wir die größte Baustelle noch vor uns“, sagt Bernd Döhle und hofft auf die nötigen Gelder zur Sanierung.

 

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